Auf unserer Reise nach Island durfte natürlich Golf nicht fehlen. Und dies ist unsere bislang nördlichste Golfrunde. Die Auswahl im Vorfeld war schon eine Herausforderung, kann ich doch kein isländisch. Also habe ich mich mit Hilfe von Google-Übersetzer auf die Suche nach einem Kurs gemacht, der zu unserer Reiseroute und unseren Plänen gepasst hat.

Fündig wurde ich in Husavik. Der Vormittag des Tages gehörte einer Whale Watching-Tour, am Nachmittag ging es auf den Platz. Gleich sei vorausgeschickt: auch auf Island gibt es flachere Plätze. Doch wir lieben Herausforderungen und sind schon oft über die Hügel gewandert. Ich muss zugeben, oft auch einfach deswegen, weil ich nicht überprüfe, ob der Platz in einem hügeligen Gelände liegt. Aber der Blick von oben lohnt meistens. Hier in Husavik wurden wir zwischendurch mit einem großartigen Blick Richtung Meer belohnt.

Auf Island gibt es 60 Golfplätze, damit hatten wir gar nicht gerechnet. Dieser von uns gespielte Platz verfügt über Bäume, Wasser und Sand. Wir sind aber auch an Plätzen vorbeigefahren, wo es nicht einen einzigen Baum gab. Manche der Plätze, die wir gesehen haben, liegen sehr exponiert und sind dem Wind ausgesetzt. Ich mag mir gar nicht vorstellen, wie es ist, dort bei Wind und Wetter (ja … auch davon gibt es genug auf dieser Insel) zu spielen.

Wir hatten jedenfalls Glück. Auch wenn es auf unserer Reise immer wieder geregnet hat, hatten wir es meistens trocken, wenn es darauf ankam. So war es beim Whale Watching und beim Golf, auch auf der Glacier Tour, bei den Geysiren und bei den meisten Wasserfällen. Der Wettergott meinte es gut mit uns.

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