033. Nie zu spät mit Jacques Lemans

Definitiv einer meiner Lieblingsplätze. Ursprünglich – im Jahr 2016  – hatten wir ihn ausgesucht, weil wir hier mit unserem Fairway2Hotel-Buch spielen können. Mittlerweile spielen wir hier, weil Freunde hier Mitglied sind und es eine gute Gelegenheit ist, Kontakt zu halten.

Als ich hier das erste Mal gespielt hatte, hatte ich noch Handicap 45 und somit wesentlich mehr Schläge zur Verfügung als heute. Aber die brauchte ich auch. Dieser Platz gehört zu den längsten Plätzen in Österreich. Noch dazu ist er hügeliger, als es auf ersten Blick scheint. Solche Plätze sind dafür verantwortlich, dass ich unbedingt ein e-Trolley haben wollte.

So wie auf jedem Platz gibt es auch hier Bahnen, mit denen ich mich besonders plage und solche, die besonders einprägsam sind. Als herausfordernd empfinde ich die Bahn Nr. 8, weil hier über Wasser geschlagen werden muss und/oder Taktik gefragt ist. Zu Beginn war es meine Taktik, den Weg zu treffen (siehe Bild). In der Zwischenzeit versuche ich auch drüber zu schlagen und ab und an gelingt es mir auch. Wasser bzw. Wassergräben kommen hier im Übrigen immer wieder ins Spiel. Da muss man durch! Oder rein, je nachdem man da drin stehen darf bzw. kann.

Außerdem ist es die Bahn Nr. 12, die mich auch herausfordert. Diese Bahn schlängelt sich dem Hang entlang und mein Ball liegt immer rechts unter dem Hügel. Der Weg bis zum Loch wird damit sehr weit. Besonders mag ich aber das Loch Nr. 13. Auch hier gilt es dem Wasser auszuweichen, doch hier spielt man ins Tal. Wenn man am Wasser vorbeikommt, ist das Grün nicht weit und ein guter Score möglich. Dieses Mal hatte ich einen Wunderdrive und bin mit 165 m knapp vor dem Grün gelegen.

Diese Runde war es auch, wo ich das erste Mal so richtig gespürt habe, dass das aktuelle Training Früchte trägt. Ich war locker, ich habe gut geschlagen. Und vor allem auch weit. Bisher hatte ich mich kaum getraut, mit den Hölzern zu spielen und da hat es geklappt. Von 18 Abschlägen haben 16 funktioniert.

Das ist der Unterschied dazu, wenn man beginnt zu spielen. Zu Beginn muss man so oft schlagen, dass man müde ist, weil man so oft schlagen muss. Und wenn man so weit schlägt, ist man müde, bis man zum Ball kommt. 😉

Jedenfalls freue ich mich darauf, wieder hier zu spielen.
Wobei … ich freue mich immer auf Golf. Aber hier halt besonders. In der Zwischenzeit gehört dieser Platz zu jenen, die wir jedes Jahr besuchen.

www.golfstveit.at/

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